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Dermatologie-Tempelhof-Stickstoff
Jede Form der Behandlung setzt eine exakte Diagnose voraus!
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Unsere Praxis verfügt über den neuesten Stand der Technik in der dermatologischen Lasermedizin.
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Die Dermatochirurgie ist einer der Schwerpunkte unserer Praxis.
Die Medizinische Kosmetik besteht aus therapiebegleitenden und ergänzenden Maßnahmen bei zahlreichen Hauterkrankungen.
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Klassische Dermatologie

Die Haut ist das größte (1,5 – 2qm) und schwerste (bis zu 10kg) Organ unseres Körpers. Sie besteht aus 6 Schichten und dient der Abgrenzung des Organismus nach außen und dem Schutz vor äußeren Einflüssen. Sie reguliert den Wärmehaushalt und ist ein Sinnesorgan. Häufig zeigen sich innere Erkrankungen auch durch Veränderungen an der Haut. Ebenso ist sie ein Spiegel der Seele. So vielfältig der Aufgaben der Haut sind, so breit gefächert ist auch die Dermatologie. Im Folgenden stellen wir einige der häufiger auftretenden dermatologischen Krankheitsbilder kurz dar.

Akne

Akne ist eine häufige Hauterkrankung. Meist beginnt sie in der Pubertät, kann aber auch im späteren Erwachsenenalter auftreten. Am Beginn der unreinen Haut bzw. der Akne steht ein vermehrter Talgfluss (Seborrhoe) sowie eine Verengung der Hautporen, weshalb der Talgabfluß behindert ist (follikuläre Hyperkeratose). Folgen sind zunächst verstopfte Poren und Mitesser, die sich zu den bekannten entzündlichen Hautveränderungen (“Pickel”) weiterentwickeln. Es stehen eine Vielzahl topischer (äußerlicher) und systemischer (innerlicher) Therapien zur Verfügung. Die Basisbehandlung besteht in der Anwendung der richtigen Reinigungs- und Pflegeprodukte. Medizinisch-kosmetische Behandlungen mit Ausreinigung der betroffenen Hautpartien und Peelings runden das Angebot ab. Wir beraten Sie gerne.

Rosazea

Die Rosazea ist eine genetisch bedingte Hauterkrankung, die meist Menschen ab dem 30. Lebensjahr betrifft. Die Gesichtshaut „blüht“ rot auf, Gefäße erweitern sich und kleine Entzündungen können entstehen. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig bekannt. Als auslösende Faktoren gelten UV-Strahlen, Röntgen-Strahlen, Hitze, Kälte, Temperaturschwankungen, Stress, Kaffee, Alkohol, Tee, scharfe Gewürze, ungeeignete (zu fette) Kosmetika. Die Rosazea ist mittlerweile gut behandelbar. Meist erzielt man mit topischen (äußerlichen) Therapien gute Ergebnisse, bei schwererem Verlauf ist die Einnahme mit Medikamenten zeitweise erforderlich. Ergänzt werden diese Maßnahmen von einer medizinisch-kosmetischen Behandlung und einem milden Fruchtsäurepeeling.

Periorale Dermatitis

Die periorale Dermatitis tritt meist bei Frauen zwischen 25 und 45 Jahren auf. Häufig ist die Mundregion betroffen, sie kann aber auch seitliche Gesichtspartien und die Augenregion befallen. Charakteristisch ist ein weißer Saum um das Lippenrot. Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt. Als auslösender Faktor gelten die Pflegegewohnheiten des Patienten. Wir beraten sie bezüglich der richtigen Pflege und Therapie.

Ekzem

Ekzeme sind Entzündungen der Haut, die vielfältige Ursachen haben. Kontaktallergien, Irritationen und Infektionen der Haut, photoallergische Reaktionen durch UV-Licht oder zu häufiges Waschen (Austrocknung) gelten neben vielen anderen als mögliche Auslöser für Ekzeme. Das seborrhoische Ekzem (bei erhöhter Talgproduktion) und das atopische Ekzem (Neurodermitis) stellen häufig auftretende Ekzemvarianten dar. Wir führen eine diagnostische Abklärung durch und erstellen entsprechend ein zielgerichtetes Therapiekonzept.

Neurodermitis

Die Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter auftreten kann. In 60-70% der Fälle liegt eine allergische Disposition vor. In den Industrieländern tritt die Neurodermitis bei 10-20% der Kinder auf, wobei sich die Zahl in den letzten 3 Dekaden fast verdreifacht hat. Die Erkrankung verläuft häufig in Schüben und kann sich spontan zurückbilden. Eine Empfindlichkeit der Haut gegenüber äußeren Einflüssen bleibt ein Leben lang bestehen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten der äußerlichen Behandlung. Grundlage jeder Behandlung ist die sogenannte Basistherapie, das heißt die regelmäßige Anwendung von geeigneten Pflegeprodukten.

Es gibt eine Vielzahl von entzündlichen und infektiösen Hauterkrankungen, die sich bereits klinisch (Blickdiagnose) feststellen lassen. Dazu zählen u.a. die Röschenflechte, Herpes Zoster, Warzen oder Nagelpilz.
Unter Zuhilfenahme einer histologischen Untersuchung (Biopsie) lassen sich Erkrankungen wie die Knötchenflechte (Lichen ruber), das Granuloma anulare, das Erythema multiforme, die Parapsoriasis, die Hautsarkoidose und noch zahlreiche andere, seltener auftretende Erkrankungen diagnostizieren.

Wir führen die gesamte notwendige Diagnostik durch und leiten anschließend eine adäquate Therapie ein, die wir begleiten!

Hautkrebsvorsorge

Die Anzahl der Hautkrebserkrankungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Hautkrebs ist mittlerweile die weltweit am häufigsten auftretende Krebserkrankung. Oft wird der Begriff Hautkrebs gleichgesetzt mit dem malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs. Das maligne Melanom nimmt seinen Ausgang von den pigmentbildenden Zellen der Haut. Es betrifft jedoch nur einen kleinen Teil der zahlreichen Hautkrebsarten des Menschen. Der häufigste Hautkrebs ist der helle oder weiße Hautkrebs. Der helle Hautkrebs geht von den sogenannten Epithelzellen der Haut aus. Der häufigste helle Hautkrebs ist das Basalzellkarzinom, gefolgt von dem Spindelzellkarzinom. Daneben gibt es noch zahlreiche andere seltenere Hautkrebsarten.

Bei frühzeitiger Erkennung von bösartigen Hauterkrankungen können diese in der Regel sehr gut und erfolgreich behandelt werden.

Hautkrebsvorsorge

Die Hautkrebsvorsorge ist ein Schwerpunkt unseres hautärztlichen Handelns. Die regelmäßige vollständige Untersuchung der gesamten Haut ist eine wichtige Maßnahme zur Früherkennung von Hautkrebserkrankungen.

Auflichtmikroskopie

Zur sicheren Erkennung und Klassifizierung von Hautveränderungen erfolgt die Untersuchung mit dem Auflichtmikroskop. Hierbei können Hautveränderungen mit knapp 10-facher Vergrößerung untersucht werden. Die Verwendung des Auflichtmikroskops ist bei einigen gesetzlichen Krankenversicherungen eine Selbstzahlerleistung.

Digitale Auflichtmikroskopie

Bei Patienten mit kontrollbedürftigen Pigmentmalen empfiehlt sich bei der Hautkrebsvorsorge die Anwendung der digitalen Auflichtmikroskopie. Dies ist eine computergestützte Videodokumentation und Analyse. Mittels eines Präzisionsobjektivs kann die Aufnahme mit bis zu 140-facher Vergrößerung erfolgen. Durch den Vergleich zu den Voraufnahmen können in der Verlaufskontrolle Detailveränderungen frühzeitig wahrgenommen werden, die mit anderen Methoden zu diesem Zeitpunkt nicht zu erfassen sind.

Hautkrebstherapie

Jede Form der Behandlung setzt eine exakte Diagnose voraus. In den meisten Fällen erfolgt diese durch Entnahme einer Gewebeprobe (Stanz- oder Spindelbiopsie). Die histologische Diagnose und die Eindringtiefe des Tumors sind entscheidend für das weitere therapeutische Vorgehen.

Photodynamische Therapie (PDT)

Die Photodynamische Therapie ist eine vergleichsweise unkomplizierte Therapiemöglichkeit zur effektiven Behandlung oberflächlicher Hauttumore (Carcinoma in situ). Typische Krankheitsbilder sind die aktinischen Keratosen und oberflächliche Basalzellkarzinome. Die PDT stellt eine schonende Alternative zu eingreifenden operativen Eingriffen dar.

Die betroffene Hautpartie wird mit einer speziellen Creme behandelt, die die Tumorzellen empfindlich für ein Licht mit bestimmter Wellenlänge macht. Mit genau diesem Licht wird das Hautareal nach ca. 3 Stunden Einwirkzeit bestrahlt. Dadurch gehen die krankhaft veränderten Zellen zugrunde, die gesunden Zellen bleiben unbeeinflusst.

Diese schonende patientenfreundliche Behandlungsmethode liefert hervorragende Heilungserfolge mit sehr guten kosmetischen Ergebnissen.

Obwohl die photodynamische Therapie von der Bundesärztekammer zugelassen und nach den neuesten Leitlinien als empfehlenswerte Therapie eingestuft wurde, werden ihre Kosten derzeit leider von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Private Krankenkassen bezahlen die Behandlung im Regelfall.

Kryotherapie

Unter Kryotherapie versteht man eine Kältebehandlung von bestimmten Hautveränderungen. Hierbei wird flüssiger Stickstoff (-196°C) auf die zu behandelnden Hautareale gesprüht. Durch dieses sehr schnelle Einfrieren wird krankhaftes Gewebe gezielt zerstört und geht zugrunde. Es treten Rötungen und Schwellungen auf. Auch eine Blasenbildung ist möglich. Dies sind Zeichen der gewünschten Gewebezerstörung. Nach 1-4 Wochen (je nach Vereisungstiefe) ist die Wundheilung abgeschlossen. Wiederholungsbehandlungen sind möglich. Anwendung findet die Kryotherapie bei oberflächlichen Vorstufen (aktinischen Keratosen) und Frühformen des hellen Hautkrebses. Aber auch Narbenwucherungen (Keloide) und Warzen lassen sich damit gut behandeln.

Operative Verfahren und Lasertherapie

Mit dem CO2-Laser lassen sich die oberflächlichen Vorstufen (aktinische Keratosen) des hellen Hautkrebses sehr effektiv und unkompliziert ambulant therapieren.

Insbesondere das maligne Melanom und bestimmte Formen des hellen Hautkrebses können nur durch operative Verfahren effektiv behandelt werden.

Malignes Melanom
Das Maligne Melanom ist ein bösartiger früh metastasierender Tumor der Haut und Schleimhäute.

Bei bestehendem klinischem Verdacht auf ein malignes Melanom wird dieses umgehend mit kleinem Sicherheitsabstand entfernt. Abhängig vom histologischen (feingeweblichen) Befund sind zeitnah weitere operative Maßnahmen sowie eine Staging-Untersuchung (Ausbreitungsdiagnostik) erforderlich. Hierfür arbeiten wir eng mit den Berliner Hautkliniken zusammen.

Basalzell- und Spindelzellkarzinom
Auch der weniger aggressive helle Hautkrebs kann häufig nur durch operative Maßnahmen vollständig entfernt werden. Der Umfang des Eingriffs hängt von der Art und Größe des Tumors ab.

Ambulante Operationen

Die Dermatochirurgie ist einer der Schwerpunkte unserer Praxis. In einem modernen Operationsraum führen wir eine Vielzahl von Operationen in örtlicher Betäubung ambulant durch. Durch neueste Nahttechniken zum Teil mit ausschließlich resorbierbarem (selbst auflösendem) Nahtmaterial streben wir ein optimales kosmetisches Ergebnis an.

Bösartige Hautveränderungen

Wir entfernen bösartige Hauttumoren und deren Vorstufen sowie verdächtige Hautveränderungen:

  • Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom)
  • Heller Hautkrebs (Basal- oder Spindelzellkarzinom)
  • Atypische (dysplastische) Pigmentmale
  • Und andere seltene Tumore

Bei bösartigen Hautveränderungen werden im histologischen Labor Schnittrandkontrollen durchgeführt, um die Tumorfreiheit der Schnittränder zu kontrollieren (histographisch kontrollierte Chirurgie).

Gutartige Hautveränderungen

Auch gutartige, schmerzhafte, funktionell oder ästhetisch störende Hautveränderungen werden operativ entfernt:

  • Zysten (Atherome)
  • Fettgeschwülste (Lipome)
  • Histiozytome
  • Störende Muttermale

Gewebeproben

Bei bestimmten Hauterkrankungen entnehmen wir in örtlicher Betäubung Gewebeproben mittels Stanzzylinder oder Spindelbiopsien zur weiterführenden histologischen Untersuchung.

Ohrläppchenplastik

Bei verletzten oder mit dem Ohrschmuck ausgerissenen Ohrläppchen rekonstruieren wir plastisch in örtlicher Betäubung das Ohrläppchen. Die Wundränder werden angefrischt und miteinander vernäht. Nach 6-9 Monaten können wieder neue Ohrlöcher gestochen werden.

Was Sie vor einer Operation beachten müssen

In einem Vorgespräch im Rahmen der Sprechstunde werden Sie ausführlich über Art und Weise des Eingriffs, Risiken und Alternativen aufgeklärt. Teilen Sie uns bitte im Vorfeld mit, ob Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen. Mithilfe des ausgehändigten Aufklärungsbogens können Sie sich in Ruhe zu Hause nochmals mit der Thematik befassen. Bringen Sie diesen bitte am OP-Tag unterschrieben mit in die Praxis. Sie müssen vor einem Eingriff nicht nüchtern sein.

Was Sie nach einer Operation beachten müssen

Nach größeren Eingriffen kann bei Nachlassen der örtlichen Betäubung die Einnahme von Schmerzmitteln für 1-2 Tage notwendig sein. In den allermeisten Fällen ist dies nicht erforderlich.

Um optimale Heilungsergebnisse zu erzielen, sollten Sie bestimmte grundlegende postoperative Verhaltensweisen beachten. Die OP-Wunde ist mit einem sterilen Pflasterverband versehen, der nach ca. 2 Tagen in unserer Praxis gewechselt wird. Die Wundverbände sollten grundsätzlich bis zur Abheilung (6-12 Tage, je nach Lokalisation) trocken gehalten werden. Sportliche Aktivitäten, die mit einer mechanischen Belastung des OP-Bereiches verbunden sind, sollten Sie für etwa 4 Wochen einschränken. Eventuell ist für 4-6 Wochen ein Sonnenschutz erforderlich.

Laserbehandlungen

Die Lasertherapie ist integraler Bestandteil der modernen Dermatologie. Unsere Praxis verfügt über den neuesten Stand der Technik in der dermatologischen Lasermedizin und über eine mehr als 20jährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Je nach Indikation werden verschiedene Lasersysteme zum Teil in Kombination eingesetzt: Auf diesen Weise erzielen wir durch individuelle maßgeschneiderte Behandlungskonzepte optimale medizinische und ästhetische Ergebnisse.

CO2-Laser

Der CO2-Laser ist ablativer Laser, das heißt mit ihm kann die Haut Schicht für Schicht präzise und punktgenau abgetragen bzw. verdampft werden. Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Anschließend erfolgt die schmerzfreie Entfernung der Hautveränderung. Die dabei entstehende Wunde wird gleich nach der Behandlung mit einem Pflaster oder bei größeren Flächen mit einem Verband versehen. Auf der gelaserten Stelle bildet sich eine Kruste, die sich nach 1-3 Wochen ablöst. Nachdem sich die Kruste abgelöst hat, ist die gelaserte Stelle je nach Hauttyp noch 4-12 Wochen gerötet, in sehr seltenen Fällen länger. In dieser Zeit muss jeden Tag konsequent ein Sonnenschutz mit Faktor 50+ (Sunblocker!) auf die Stelle aufgetragen werden, da es sonst zu Pigmentverschiebungen der gelaserten Stellen kommen kann.

Anwendungsbereiche

Aktinische Keratosen
Warzen
Dermale Nävi
Seborrhoische Keratosen
Xanthelasmen
Talgdrüsenhyperplasien

Fraktionierter CO2-Laser

Der fraktionierte CO2-Laser kommt bei der Oberflächenbehandlung der Haut zum Einsatz. Dabei werden winzige Löcher (Bruchteil eines Millimeters) in die Hautoberfläche gelasert. Zwischen den kleinen Kanälen bleiben intakte Hautbrücken bestehen, wodurch es zu schnelleren Abheilungszeiten bei geringen Nebenwirkungen kommt. In tieferen Hautschichten kommt es zu Aktivierungs- und Wiederherstellungsprozessen der Haut, die zur Neubildung von Kollagen und Elastin führen. Durch zwei oder drei sanfte Behandlungen mit dem fraktionierten CO2-Laser werden feine Linien und Falten geglättet, pigmentierte Flecken und andere Makel beseitigt und die Haut gestrafft. Es kommt zu einer Hauterneuung.

Anwendungsbereiche

Hauterneuerung des Gesichtes
Pigmentveränderungen
Narben
Dehnungsstreifen

Erbium-Yag-Laser

Bei dem Erbium-Laser handelt es sich um einen sogenannten Ablationslaser. Mit diesem Kaltlichtlaser können oberflächliche Schichten der Haut sehr schonend abgetragen werden. Die Wellenlänge dieses Lasers stimmt mit dem Absorptionsmaximum von Wasser überein, was eine Mikrometer-genaue Abtragung der Haut gewährleistet.

Nach Durchführung der Behandlung regeneriert sich die Haut sehr schnell. Besonders gut lassen sich kleine oberflächliche Hautveränderungen beseitigen. In vielen Fällen ist eine Anästhesie nicht nötig, oder es genügt eine vorher aufgetragene örtliche Betäubungscreme.

Anwendungsbereiche
Flache Alterswarzen (Basalzellpapillomen)
Altersflecken (Lentigines seniles)
Hautfarbenene Muttermale (papillomatöse Nävi)
Stielwarzen (Fibromata pendulantes)
Aknenarben

LBO-Laser

Mit dem LBO-Laser werden Gefäßveränderungen im Gesicht und am Körper effektiv behandelt. Ein kurzer Lichtimpuls mit einer Wellenlänge im grün-gelben Farbspektrum durchdringt die obere Hautschicht und wird hochselektiv von dem roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) absorbiert. Auf diese Weise ist eine gezielte Verödung von Gefäßveränderungen möglich, ohne die darüber liegende Haut zu beschädigen. Durch die Miterwärmung des umliegenden Gewebes treten nach der Behandlung für einige Stunden eine Hautrötung und manchmal eine Schwellung auf. Gelegentlich können kleine Krusten entstehen, die nach einigen Tagen von selbst wieder abfallen. Während der Behandlung spüren Sie ein feines Pieken.

Das Endresultat ist frühestens nach 4 Wochen zu beurteilen. Je nach Art der Gefäßerweiterungen sind u.U. mehrere Behandlungen erforderlich. Zur Vermeidung von Pigmentverschiebungen sollten Sie konsequent 4 Wochen nach der Behandlung die gelaserten Bereiche vor Tagessonne / Solarium schützen, indem Sie einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50+ (Sunblocker!) auftragen.

Anwendungsbereiche
Teleangiektasien (Couperose)

Spider Nävi (Spinnenmale, Sternchenangiome)
Rote Äderchen in Narben
Angiome (Blutschwämmchen)

Allergologie

Eine Allergie kann sich in Form von leichten Hautausschlägen, aber auch in lebensbedrohlichen Reaktionen zeigen (anaphylaktische allergische Reaktion). Allergien führen zu vielfältigen Symptomen und sind mitunter auch Ursache anderer Erkrankungen. Eine Allergie kann sich zum Beispiel in Form von Heuschnupfen, Augentränen oder sogar lebensbedrohlicher Situationen wie Atemnot auswirken.

Mit Hilfe gezielter Diagnostik lassen sich die auslösenden Allergene ermitteln und entsprechende Maßnahmen und Therapien einleiten.

Epikutantest

Der Nachweis einer Kontaktsensibilisierung erfolgt durch einen Epikutantest. Kontaktallergene werden in einer hautverträglichen Konzentration bis zu 48 Stunden mit speziellen Testpflastern auf die Rückenhaut aufgebracht. Nach 3 Tagen erfolgt die Auswertung. Liegt eine Testreaktion vor, so entwickelt sich ein Ekzem an der Kontaktstelle. Im Falle einer nachgewiesenen Kontaktallergie erhalten Sie einen Allergiepass mit der Beschreibung des entsprechenden Allergens und Hinweisen, wo dieses vorkommt.

Pricktest

Mit dem Pricktest lassen sich allergische Reaktionen vom Soforttyp an der Haut nachweisen. Nach dem Aufbringen der Allergentestlösungen auf den Unterarm wird die Haut an diesen Stellen mit einer Blutlanzette bzw. Pricknadel leicht eingeritzt und etwas angehoben ohne eine Blutung hervorzurufen. Abgelesen wird die Hautreaktion nach 20 Minuten.

Scratchtest

Mit dem Scratchtest lassen sich allergische Reaktionen vom Soforttyp auf Nativallergene (Medikamente, Nahrungsmittel, Berufsstoffe u.a.) an der Haut testen. Aus den mitgebrachten Allergenen werden Testlösungen hergestellt. Diese Allergenlösungen werden auf die Haut aufgebracht, die im Anschluss mit einer Blutlanzette bzw. Scratchnadel leicht strichförmig eingeritzt wird ohne eine Blutung hervorzurufen. Nach 20 Minuten wird die Testreaktion abgelesen.

RAST-Blutuntersuchung (spezifisches IgE, Gesamt-IgE)

Bluttests untersuchen die vom Körper gebildeten Antikörper (IgE-Antikörper) als Ausdruck der Allergie oder die Immunzellen, die an der allergischen Reaktion beteiligt sind. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der allergologischen Stufendiagnostik und erfolgen über eine Blutentnahme aus der Vene.

Die beste Therapie ist die Allergenkarenz, das Vermeiden des Allergenkontakts (Tierhaare, Nahrungsmittel, Kontaktallergene). Es gibt aber auch andere wirksame Therapieverfahren.

Spezifische Immuntherapien (Hyposensibilisierung)

Die Immuntherapie stellt derzeit die einzige ursächliche Behandlungsform von Allergien dar, die beispielweise durch Pollen, Hausstaubmilben, Bienen- oder Wespengift ausgelöst werden. Dabei werden die krankheitsauslösenden Allergene dem Körper entweder durch Injektion (subkutane Hyposensibilisierung oder durch Einnahme (sublinguale Hyposensibilisierung) zugeführt, wodurch sich die allergischen Beschwerden zunehmend abschwächen und eine Toleranz gegenüber dem Auslöser entsteht. Bei regelmäßiger Durchführung wirkt die Behandlung sehr zuverlässig. Sie erfordert eine enge Zusammenarbeit von Arzt und Patient. Die Dauer beträgt mindestens 3 Jahre, in Einzelfällen länger.

Subkutane Hyposensibilisierung
Das Allergen wird in steigender Konzentration bis zu einer sogenannten Erhaltungsdosis unter die Haut des Oberarms gespritzt. Im Anschluss muss der Patient 30 Minuten zur Überwachung in der Praxis verbleiben, da im seltenen Fall von Nebenwirkungen diese in der Regel kurz nach der Injektion auftreten. Ist die Erhaltungsdosis erreicht, wird die subkutane Hyposensibilisierung alle 4 Wochen durchgeführt. Ein Therapieerfolg stellt sich nur bei regelmäßiger Behandlung ein.

Sublinguale Hyposensibilisierung
Das Allergen wird in Form von Tropfen oder Tabletten unter die Zunge appliziert. Die erste Einnahme erfolgt in der Praxis unter ärztlicher Aufsicht. Damit wird sichergestellt, dass das Medikament korrekt eingenommen wird. Die Verträglichkeit ist sehr gut, die Wirksamkeit nicht ganz so effektiv wie die der subkutanen Hyposensibilisierung. Auch hier ist die Regelmäßigkeit der Einnahme entscheidend für den Therapieerfolg.

Medizinische Kosmetik 

Die Medizinische Kosmetik besteht aus therapiebegleitenden und ergänzenden Maßnahmen bei zahlreichen Hauterkrankungen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Hautbildes und zur schnelleren Abheilung zum Beispiel von Akne oder Rosazea. Unsere erfahrene Kosmetikerin führt je nach Hauttyp individuelle Behandlungsverfahren durch. Hautärzte und Kosmetikerin arbeiten dabei in engem Austausch zusammen.

Allgemeine Kosmetikbehandlungen

Die klassische Gesichtsbehandlung: Manuelle Ausreinigung, Gesichtsmassage, Gesichtsmaske
Die Aknebehandlung: Manuelle Ausreinigung, Ozonbehandlung, Gesichtsmassage, Gesichtsmaske
Die Rosazeabehandlung: Manuelle Ausreinigung, Ozonbehandlung, entstauende Gesichtsmassage zur Anregung des Lymphabflusses, Gesichtsmaske

Peelings

Medizinische Peelings haben vielfältige Effekte auf die Haut. Sie regen die Hauterneuerung an, entfernen abgestorbene Hautschüppchen, reduzieren die Dicke der Hornschicht, steigern die Kollagenbildung, stabilisieren den Säureschutzmantel der Haut und sorgen so für ein gleichmäßiges gepflegtes und vitaleres Hautbild.

Fruchtsäurepeeling: In der modernen medizinischen Kosmetik kommen Peelings auf Fruchtsäurebasis wegen der guten Verträglichkeit auch bei sensibler Haut sehr häufig zum Einsatz. Die Behandlung wird mit Glykolsäure in unterschiedlich hoher Konzentration durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein Naturprodukt, das zum Beispiel im Zuckerrohrsaft oder in unreifen Weintrauben vorkommt.

Salicylsäurepeeling: Sehr wirksam sind Peelings mit Salizylsäure vor allem bei Akne und großporiger Haut. Sie tragen die oberflächlichen Hornschichten nahezu ohne Entzündungsreaktion ab.

In vielen Fällen führen wir eine Kombination von Salizyl- mit einem Fruchtsäurepeeling durch. Die Salizylsäure kann den Effekt der Fruchtsäure intensivieren und so wird das Ergebnis für die Haut noch besser.

Eine 2 bis 4-wöchige Vorbehandlung mit einer fruchtsäurehaltigen Creme bereitet die Haut auf das Peeling vor und führt zu einer besseren Verträglichkeit.

Es werden 6-10 Peelingbehandlungen im Abstand von 2-4 Wochen durchgeführt. Während der Behandlung ist ein leichtes Kribbeln auf der Haut zu spüren. Nach der Behandlung kann je nach Intensität des Peelings eine flüchtige Rötung auftreten. Wichtig ist für 4-6 Wochen nach dem Peeling ein konsequenter Lichtschutz mit Lichtschutzfaktor 50+. Der ideale Zeitpunkt für die Peelings sind die Herbst- und Wintermonate.

Bei folgenden Hauterkrankungen kommen Peelings zum Einsatz:

  •  Fettige und großporige Haut, Hautunreinheiten
  • Milde und schwere Formen der Akne
  • Rosazea
  • Aktinische Keratosen
  • Pigmentstörungen
  • Zeichen der vorzeitigen Hautalterung wie leichte Fältchen

Ästhetik

Hormone, individuelle Disposition, Lebensgewohnheiten, Sonnenlicht und das Rauchen spielen bei der Entstehung von Fältchen und Falten neben der natürlichen Hautalterung eine wichtige Rolle. Es gibt verschiedene Methoden diesem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Mimische Falten lassen sich mit Botulinumtoxin A behandeln. Durch Unterspritzung von Falten mit Hyaluronsäure erscheinen diese deutlich flacher. Eine flächige Hautverjüngung wird mit Hilfe der Mesotherapie erzielt. Eine Kombination dieser Methoden untereinander und mit der fraktionierten Lasertherapie ist möglich.

Botulinumtoxin A

Die Injektion von Botulinumtoxin A (Botox) in die Gesichtsmuskulatur führt zu einer Glättung ästhetisch störender Hautfalten und verleiht dem Gesicht einen entspannten und freundlichen Ausdruck.
Die mimische Faltenbildung ist teilweise genetisch bedingt und wird durch eine überaktive Muskulatur verursacht.
Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin A handelt es sich um eine seit über 30 Jahren wissenschaftlich erprobte sichere und nebenwirkungsarme Methode.
Wird Botulinumtoxin A in den Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse, so dass der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden kann. Die Entspannung des Muskels führt zu einer Glättung der darüber liegenden Haut. Die Wirkung tritt nach 3 – 14 Tagen ein und hält in der Regel 3 – 6 Monate an. Sie kann im Abstand von 3 Monaten wiederholt werden.

Nach der Behandlung sollten Sie für etwa 3 Tage keine sportlichen Aktivitäten, Saunagänge oder Sonnenbäder durchführen.

Anwendungsbereiche
Horizontale Stirnfalten
Zornesfalten
Augenfältchen (Krähenfüße)

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein wichtiger Feuchtigkeitsspeicher der Haut. Der natürlich vorkommende Hyaluronsäuregehalt nimmt mit zunehmendem Alter ab. Mit den Jahren verliert die Haut an Frische und Elastizität. Sie verliert ihr pralles, weiches und jugendliches Aussehen. Es entstehen zunächst oberflächliche, später tiefere Falten.
Schnell und zuverlässig können damit sowohl oberflächliche als auch tiefe Falten behandelt werden. Die Faltenunterspritzung ist eine sanfte Alternative zu operativen Eingriffen. Wir verwenden ausschließlich nicht-permanente Füll-Materialien auf Basis von Hyaluronsäure.
Die zu behandelnden Partien werden mit einer schmerzstillenden Salbe vorbehandelt. Danach erfolgt die Injektion des sterilen Hyaluronsäuregels unter die Haut. Der Effekt ist sofort sichtbar und hält 6-18 Monate an. Die Behandlung kann beliebig oft wiederholt werden.

Nach der Behandlung sollten Sie für 3-7 Tage keine Saunagänge, Sonnenbäder oder sportliche Aktivitäten durchführen.

Anwendungsbereich
Nasolabialfalten
Mundwinkelfalten
Oberlippenfalten

Mesotherapie

Die Mesotherapie ist eine nicht-chirurgische Methode zur Verjüngung der Haut. Durch oberflächliche Mikroinjektionen wird eine Mischung aus nativer Hyaluronsäure, Vitaminen und Peptiden in die obere Hautschicht eingebracht. Die Haut wird intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und die Neubildung von Kollagen und elastischen Fasern wird angeregt. Ergebnisse bestehen in einer festen, ebenmäßigen Haut und einem strahlenden Teint. Fältchen sowie Hautunebenheiten werden geglättet. Um die Behandlung so schmerzarm wie möglich durchzuführen, kann zuvor eine Betäubungscreme auf die Haut aufgetragen werden. Nach den Injektionen ist die Haut leicht gerötet, einzelne Einstichstellen können noch 1-2 Tage sichtbar sein. Abhängig von der Indikation werden 2 bis 4 Anfangsbehandlungen im Abstand von 2 Wochen empfohlen. Um einen dauerhaften Effekt zu erhalten, führen wir alle 3 bis 6 Monate Auffrischungsbehandlungen durch.

Nach der Behandlung sollten Sie für etwa 3 Tage keine sportlichen Aktivitäten, Saunagänge oder Sonnenbäder durchführen.

Anwendungsbereich
Feine Hautfältchen im Gesichts-, Hals- und Dekolleté-Bereich sowie am Handrücken.

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