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Kaum einer Frau sind sie unbekannt: unliebsame Dehnungsstreifen. Die zunächst rötlichen und irgendwann immer blasser erscheinenden Risse in der Unterhaut können in der Pubertät oder nach stärkerer Gewichtszunahme an Oberschenkeln, Oberarmen, Bauch, Po, Hüfte, Brüsten oder auch am Rücken entstehen. Während einer Schwangerschaft treten diese Wachstumsstreifen bei bis zu 90 % aller Frauen auf. Wer allerdings denkt, nur Frauen wären davon betroffen, liegt falsch! Wir verraten Ihnen, was Sie dagegen tun können.

Welche Faktoren begünstigen die Entstehung von Dehnungsstreifen?

  • Bindegewebsschwäche
  • Wachstumsschübe während der Pubertät
  • Schnelle Gewichtszunahme
  • Körperliche Veränderungen in der Schwangerschaft
  • Extremer Muskelaufbau

Wie genau entstehen Dehnungsstreifen?

Um die Entstehung von Dehnungsstreifen zu verstehen, muss man einen Blick unter die Haut werfen. Diese besteht aus drei Schichten: Unter-, Leder- und Oberhaut.

  • Unterhaut: Unter dem Binde- und Fettgewebe verlaufen zahlreiche Nerven und Blutgefäße.
  • Lederhaut: Lederhaut: In dieser Hautschicht befinden sich Blutgefäße, Nerven, Talg- und Schweißdrüsen sowie Haarfollikel. Ihr Fasergeflecht aus Kollagen und Elastin sorgt für die Festigkeit und Elastizität der Haut.
  • Oberhaut: Oberhaut: Die oberste Hautschicht wird über die darunter liegenden Schichten versorgt und durch diese geformt.

Wenn die Haut rasch gedehnt wird, kann das Bindegewebe reißen. Durch diese Risse kommt das gut durchblutete Gewebe der Unterhaut zum Vorschein, weshalb frische Wachstumsstreifen meist rötlich unter der Haut schimmern, die mit der Zeit verblassen und vernarben.

 

Was können Sie vorbeugend gegen Dehnungsstreifen tun?

    • Viel trinken: Ausreichend Flüssigkeit hält nicht nur den Geist fit, sondern auch die Haut elastisch. Gönnen Sie sich und Ihrer Haut täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser.
    • Bewegung und Sport: Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung, wodurch Ihre Haut schneller mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird und Stoffwechselprodukte schneller abtransportiert werden können.
    • Wechselduschen: Gerade kaltes Wasser begünstigt eine Straffung des Bindegewebes.
    • Gesunde und ausgewogene Ernährung: Versorgen Sie Ihren Körper mit wohltuenden Nährstoffen und Vitaminen und vermeiden Sie starke Gewichtszunahmen.
    • Öle und Massagen: Massagen fördern die Durchblutung – mit trockenen Bürsten, entspannenden Ölen oder durch sanftes Zupfen. Gerade in der Schwangerschaft können Schwangerschaftsöle hochwirksam sein.
    • Cremes: Koffeinhaltige Lotionen oder Cremes mit Vitamin-A-Säure können sich positiv auf Ihr Hautbild auswirken. Gern beraten wir Sie in unserer Praxis dazu.

Lasertherapie: Was kann der Arzt gegen Dehnungsstreifen tun?

In der Dermatologie Tempelhof bieten wir die Behandlung mit dem fraktionierten CO2-Laser an, der die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen deutlich minimiert. Der Laser aktiviert die Neubildung von Kollagen und Elastin in den unteren Hautschichten, wodurch bereits nach zwei bis drei Behandlungen Ergebnisse der Hauterneuung sichtbar werden.

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin in der Dermatologie Tempelhof, damit Sie sich in Ihrer Haut wieder rundum wohlfühlen können.